Interview aus dem Sport- und Kulturcamp – Teil II

“Wir haben uns besser kennen gelernt. Wer sind wir? Wer sind die kurdischen Jugendlichen und was müssen sie machen damit sie nicht mit dem kapitalistischen System verschmelzen?” (Babek)

NACHRICHTENZENTRUM – ROJACIWAN

Vom 20.12-23.12.2017 fand das erste alljährige Kultur- und Sportcamp der kurdischen Jugendlichen in Venlo statt. In einem Interview mit ROJACIWAN beschreiben die Teilnehmer des Camps ihre Eindrücke und Erlebnisse. Eines dieser Jugendlichen ist Babek. Babek ist aus Berlin angereist um an dem Camp teilnehmen zu können.

Wichtigkeit der Bildung
Der Jugendliche erklärt, dass er durch die Bildung eine Menge zum Thema Kurdistan und seine Geschichte lernen konnte. Er betont damit auch wie wichtig die Bildung ist, denn die Rolle der Jugendlichen sei sehr wichtig: “Kurdische Jugendliche müssen sich selbst kennen, man ist kein kurdischer Jugendlicher bis man sich wirklich selbst kennt. Heute sind wir hier um uns kennen zu lernen, um Kurdistan und das ‘Kurdischsein’ kennen zu lernen.”

Die stärkste Antwort gegen Faschismus: ‘Serî Hilde’
Kurz vor Ende der Reportage definiert Babek was Serî Hilde aus seiner Sicht bedeutet: “Serî Hilde” ist nicht nur für Kurden. Es gibt sehr viele unterdrückte Nationen. Jede Nation muss sich selbst sehr gut kennen und sich so gegen Faschismus auflehnen”

Mit dem Lied “Zindana Diyarbekir” beendeten die drei Jugendlichen das Interview.